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A.V.G. Ascherslebener Verkehrsgesellschaft mbH
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A.V.G. Ascherslebener Verkehrsgesellschaft mbH

Tarif für die Personenbeförderung auf der nichtbundeseigenen Eisenbahn (NE) Strecke: Staßfurt - Egeln gültig 10.09.bis 16.09.2018

Inhaltsverzeichnis
I Beförderungsbedingungen
II Tarifbestimmungen
1 Allgemeine Tarifbestimmungen
1.1 Anwendungsbereich
1.2 Fahrausweise
1.3 Geltungsdauer Fahrausweise
1.4 Fahrpreis
1.4.1 Erhöhter Fahrpreis
1.4.2 Wagenklasse und Übergang
1.5 Übertragbarkeit
2 Besondere Tarifbestimmungen
2.1 Einzelfahrkarten
2.2 Anerkennung von Fahrausweisen
2.3 Übergang in die 1. Klasse
2.4 Unentgeltliche Beförderung
2.5 Tiere
2.6 Umtausch und Fahrpreiserstattung
III Fahrgastrechte im Schienenpersonennahverkehr bei Zugverspätungen, Zugausfällen.
I Beförderungsbedingungen
Soweit der Tarif nichts anderes bestimmt, gilt für die Beförderung von Personen und Reisegepäck
sowie für die Mitnahme von Handgepäck und Tieren auf der Strecke der AVG die Eisenbahn-Verkehrsordnung.
Die Ausgabe dieses Tarifs und erscheinende Nachträge, werden gemäß den Bestimmungen
des Gesetzes über die Verkündung von Rechtsverordnungen vom 30.01.1950 auf der
Internetseite der AVG unter www.die-avg.de bekannt gegeben.
II Tarifbestimmungen
1 Allgemeine Tarifbestimmungen
1.1 Anwendungsbereich
Der Tarif der AVG gilt für die Personenbeförderung auf Relation Staßfurt - Egeln.
1.2 Fahrausweise
Zwischen den Bahnhöfen der Strecke werden folgende Fahrkarten ausgegeben:
- Einzelfahrkarten zum Normaltarif
- Einzelfahrkarten zum Ermäßigungstarif 50%
Es kann jeweils nur eine Ermäßigung in Anspruch genommen werden. Eine Kombination ist
ausgeschlossen.
Die Fahrausweise können nur am jeweiligen Geltungstag im Zug erworben werden. Ein Vorverkauf
von Fahrausweisen findet nicht statt.
1.3 Geltungsdauer
Die Geltungsdauer einer Fahrkarte ergibt sich grundsätzlich aus dieser selbst sowie aus den
Tarifbestimmungen.
1.4. Fahrpreis
Die Fahrpreise basieren auf der Anzahl der Verkehrshalte, welche zwischen Ein- und Ausstieg der
Reisenden liegen, und sind in der Anlage 1 dargestellt. Der Reisende hat für die Beförderung das
am Geltungstag der Fahrkarte gültige Beförderungsentgelt zu zahlen.
1.4.1 Erhöhter Fahrpreis
Ein erhöhter Fahrpreis gemäß EVO § 12 wird erhoben, wenn der Reisende bei Reiseantritt keine
gültige Fahrkarte vorweisen kann und sich nicht beim Kundenbetreuer gemeldet hat.
1.4.2 Wagenklasse und Übergang
Die Fahrkarten werden bei der AVG für die 2. Klasse ausgegeben. 1. Klasse Abteile stehen nicht
zur Verfügung.
1.5 Übertragbarkeit
Die Fahrkarten der AVG sind nicht übertragbar.
2 Besondere Tarifbestimmungen
2.1 Einzelfahrkarten
Einzelfahrkarten zum Normaltarif erhält jedermann.
Einzelfahrkarten zum Ermäßigungstarif 50% erhalten:
- Kinder im Alter von 4 bis einschließlich 15 Jahren.
Einzelfahrausweise in Verbindung mit einer Bahncard der DB werden zum jeweiligen Satz
rabattiert.
Die Einzelfahrkarte berechtigt zur einmaligen Fahrt in der auf der Fahrkarte angegebenen
Fahrtrelation oder der Preisstufe und nur am aufgedruckten Datum. Eine Fahrtunterbrechung ist
nicht zugelassen.
2.2 Anerkennung von Fahrausweisen
Bei der AVG werden folgende Fahrkarten anerkannt:
Sachsen-Anhalt-, Sachsen- und Thüringen-Ticket, das Schönes-Wochenende-Ticket sowie das
Schülerferienticket Sachsen-Anhalt/MDV und Fahrkarten des Verbundes „marego“ werden entsprechend
der jeweils gültigen Tarifbestimmungen als Fahrkarte anerkannt.
2.3 Übergang in die 1. Klasse
entfällt (siehe Punkt 1.4.2)
2.4 Unentgeltliche Beförderung
- Kinder bis einschließlich 3 Jahre werden ohne Fahrkarte unentgeltlich befördert
- Handgepäck - Kinderwagen, die nicht zweckentfremdet genutzt werden
- Fahrräder (soweit platzmäßig möglich)
- Hunde
- Schwerbehinderte Menschen:
Die unentgeltliche Beförderung von schwerbehinderten Menschen und ihrer Begleitperson erfolgt
auf Grundlage der §§145 ff. Sozialgesetzbuch – Neuntes Buch – (SGB IX).
Zum Nachweis der Berechtigung zur unentgeltlichen Beförderung in den Zügen der AVG müssen
der gültige Schwerbehindertenausweis, das Beiblatt mit aufgeklebter oder integrierter gültiger
Wertmarke eines Versorgungsamtes vorgezeigt werden.
Trägt der Schwerbehindertenausweis den Vermerk „ Die Notwendigkeit ständiger Begleitung ist
nachgewiesen“ und das Merkzeichen „B“, werden auch die Begleitperson und ein Hund unentgeltlich
befördert.
Der Begleithund ist dem Blindenführhund gleichgestellt und damit ebenfalls von der Maulkorbpflicht
befreit. Für die unentgeltliche Mitnahme eines Führhundes muss der Schwerbehindertenausweis
auf der Rückseite das Merkzeichen „BI“ tragen.
Für Schwerbehinderte, die im Besitz eines gültigen Schwerbehindertenausweises (grün/halbseitig
orange) sind, ist die Mitnahme von Gepäck, Krankenfahrstühlen und sonstigen orthopädischen
Hilfsmitteln unentgeltlich.
2.5 Tiere
Lebende Haustiere, die klein (bis zur Größe einer Hauskatze), ungefährlich und in geschlossenen
Behältnissen (z. B. Tierboxen) wie Handgepäck untergebracht sind, können mitgenommen
werden. Die Behältnisse müssen so beschaffen sein, dass Beeinträchtigungen für Personen und
Sachen ausgeschlossen sind. Die Beförderung dieser Tiere erfolgt unentgeltlich.
Darüber hinaus können Hunde, die in Behältnissen wie Handgepäck nicht untergebracht sind oder
nicht untergebracht werden können, unter der Voraussetzung mitgenommen werden, dass sie
angeleint und mit einem für sie geeigneten Maulkorb versehen sind. Hunde fahren kostenlos mit.
2.6 Umtausch und Fahrpreiserstattung
Ab dem ersten Geltungstag sind Erstattung und Umtausch grundsätzlich ausgeschlossen.
III Fahrgastrechte im Schienenpersonennahverkehr bei Zugverspätungen, Zugausfällen
1. Grundlage der Fahrgastrechte sind die Verordnung (EG) Nr. 1371/2007 des Europäischen
Parlaments und des Rates vom 23. Oktober 2007 über die Rechte und Pflichten der Fahrgäste im
Eisenbahnverkehr und das Gesetz zur Anpassung eisenbahnrechtlicher Vorschriften an die
Verordnung (EG) Nr. 1371/2007 des Europäischen Parlaments und Rates vom 23. Oktober 2007
über die Rechte und Pflichten der Fahrgäste im Eisenbahnverkehr vom 26. Mai 2009 (BGBl. I S.
1146).
2. Die nachfolgenden Absätze regeln die Fahrgastrechte innerhalb des AVG-Tarifes soweit eine
Verspätung oder ein Zugausfall durch DB Regio bei der AVG die Verkehrsleistungen im Sinne von
§ 2 Abs. 1 Satz 1 des Allgemeinen Eisenbahngesetzes (AEG) erbringen, verursacht worden ist.
Die Vorschriften zu den Fahrgastrechten gelten nicht für die Beförderung mit anderen
Verkehrsmitteln (zum Beispiel Omnibusse). Ergänzend finden die Regelungen zu den
Fahrgastrechten in den Beförderungsbedingungen für Personen durch die Unternehmen der
Deutschen Bahn AG [Beförderungsbedingungen Personenverkehr (BB P), Tfv 600/A] Anwendung.
3. Macht der Fahrgast von seinen Fahrgastrechten Gebrauch, kann er bei Vorliegen der
entsprechenden Voraussetzungen eine Erstattung oder eine Entschädigung verlangen.
4. Der Fahrgast hat einen Anspruch auf Erstattung, wenn
a) eine Ankunftsverspätung des gewählten Zuges am Zielort um mehr als 60 Minuten absehbar ist.
Der Fahrgast kann in diesem Fall von der Reise zurücktreten und sich den Fahrpreis erstatten
lassen. Eine gleichzeitige Erstattung und Entschädigung für die gleiche Fahrt ist ausgeschlossen.
b) eine Ankunftsverspätung des gewählten Zuges am Zielort von mindestens 20 Minuten absehbar
ist. Der Fahrgast kann in diesem Fall seine Reise mit einem anderen Zug durchführen, sofern für
diesen Zug keine Reservierungspflicht besteht. Wenn der Fahrgast für den ersatzweise genutzten
Zug einen weiteren Fahrausweis erwerben muss (zum Beispiel für den Fernverkehr), kann er von
dem Eisenbahnunternehmen, das für die Verspätung verantwortlich ist, den Ersatz der
erforderlichen Aufwendungen verlangen.
c) der Zug, dessen planmäßige Ankunftszeit zwischen 00:00 Uhr und 05:00 Uhr liegt, um
mindestens 60 Minuten verspätet ist. Der Fahrgast kann in diesem Fall andere Verkehrsmittel zu
seinem Zielort benutzen, zum Beispiel ein Taxi. Gleiches gilt, wenn die letzte fahrplanmäßige
Verbindung des Tages mit dem Zug ausfällt und der Fahrgast den Zielort bis 24:00 Uhr nicht mehr
erreichen kann. Der Fahrgast kann hierfür den Ersatz der erforderlichen Aufwendungen bis zu
einem Höchstbetrag von 80,00 EUR verlangen. Der Fahrgast hat eine Schadensminderungspflicht.
Das bedeutet, dass ein Ersatz der Aufwendungen nicht verlangt werden kann, wenn eine
alternative Beförderung (zum Beispiel Omnibus, Sammeltaxi) zur Verfügung gestellt wurde.
Wann vernünftigerweise mit einer Ankunftsverspätung am Zielort nach den Punkten a) und
b) zu rechnen ist, richtet sich nach objektiver Beurteilung, insbesondere der
- Aushangfahrpläne und ausgehängten Informationen über Fahrplanänderungen an Stationen und
Bahnhöfen,
- Lautsprecheransagen in Zügen und an Stationen und Bahnhöfen,
- Fahrplaninformationen aus Buchungssystemen personalbedienter Verkaufsstellen, - Verfügbaren
Fahrplaninformations- und Reisendeninformationsmedien.
5. Der Fahrgast hat einen Anspruch auf Entschädigung bei relationsbezogenen Fahrausweisen für
eine einfache Fahrt,
a) ab einer Verspätung von 60 Minuten am Zielort in Höhe von 25 Prozent des Fahrpreises.
b) ab einer Verspätung von 120 Minuten am Zielort in Höhe von 50 Prozent des Fahrpreises.
6. Der Fahrgast hat einen Anspruch auf Entschädigung bei Fahrausweisen, die mindestens einen
Tag Gültigkeit haben, wenn er im Gültigkeitszeitraum seines Fahrausweises wiederholt, d.h.
mindestens drei Mal, Verspätungen von mindestens 60 Minuten erlitten hat. Die Entschädigung
beträgt pauschal a) 1,50 EUR pro Fahrt in der 2. Wagenklasse, in Summe jedoch maximal 25
Prozent des tatsächlich gezahlten Fahrpreises.
7. Der Entschädigungsbetrag wird auf volle fünf Cent aufgerundet. Der Auszahlungsbetrag für eine
Entschädigung muss für die unter Absatz (5) und (6) genannten Fahrausweise mindestens 4,00
EUR betragen, das heißt, Fahrpreisentschädigungen unter diesem Betrag werden nicht
ausgezahlt.
8. Eine Erstattung oder Entschädigung des AVG-Fahrausweises kann nur erfolgen, wenn keine anderen
Fahrtalternativen vorhanden waren oder die Verspätung zum Zeitpunkt des Fahrausweiserwerbs
noch nicht bekannt war.
9. Der Fahrgast muss seinen Erstattungs- bzw. Entschädigungsanspruch innerhalb eines Jahres
nach Ablauf der Geltungsdauer des Fahrausweises bei dem unter Absatz (2) Satz 1 genannten 20
Eisenbahnverkehrsunternehmen geltend machen. Die Erstattung oder Entschädigung erfolgt auf
einem Antrags-Formular zusammen mit den beigefügten Unterlagen und Belegen.
10. Im Falle von Streitigkeiten aus der Beförderung durch Eisenbahnverkehrsunternehmen kann
der Reisende eine geeignete Schlichtungsstelle kontaktieren. Eine Streitigkeit liegt vor, wenn einer
schriftlichen Beschwerde des Fahrgastes nicht binnen eines Monats abgeholfen wurde bzw. eine
andere Rechtsauffassung durch den Kunden vertreten wird.
Anlage -1-
Auf der NE-Strecke Staßfurt – Egeln befinden sich folgende Verkehrshalte:
– Staßfurt
– Hecklingen
– Groß Börnecke
– Schneidlingen
– Egeln
Tarif:
Ab Einstieg auf einem Verkehrshalt ist für jeden weiteren Verkehrshalt ein Normaltarif von 1,00
Euro bis einschließlich des Ausstieges zu entrichten. Rabatte sind den Punkten 2.1 bzw. 2.2 und
2.4 zu entnehmen.

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